[vc_row][vc_column width=“1/1″][heading header_type=“h2″]Warum du deinem Tier zu Liebe aufhören solltest mit Sorgen[/heading][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

Ich habe immer wieder mal mit Menschen zu tun, die sich viele Sorgen darüber machen, ob es ihrem Haustier wirklich gut geht, ob ihm irgendetwas fehlt oder ob ihm etwas zustoßen könnte. Die meisten Sorgen drehen sich um den Verlust des Tieres durch Krankheit, Tod oder Verschwinden (vor allem bei Katzen). Dann gibt es auch noch Fälle, in denen sich Tierhalter und Haustier gegenseitig verrückt machen. So etwa Reiter ängstlicher Pferde, die mit der Zeit selbst eine gewisse Unsicherheit entwickeln oder Hunde, die nicht allein zu Hause gelassen werden können, da ihre Herrchen sich zu große Sorgen machen, ob sie die Zeit ohne einander wirklich gut überstehen. Manchmal neigen Tierbesitzer bereits bei einem Nießen ihres tierischen Begleiters dazu, sofort Angst vor einer schlimmen Krankheit zu haben.

Ich kann das sehr gut nachvollziehen, denn auch ich tendiere hin und wieder dazu, schnell das Schlimmste zu befürchten, wenn meine Katzen sich anders als sonst verhalten oder besondere körperliche Symptome zeigen. Und natürlich sollte man dem nachgehen und nach der Ursache suchen, damit dem tierischen Begleiter bei Bedarf schnell geholfen werden kann. Doch heute möchte ich dir einmal näher erklären, wie unsere Vierbeiner auf unsere Sorgen reagieren. Vielleicht hilft es dir dabei, die Situation mit deinem Tier in Zukunft ein wenig entspannter zu sehen und sie mit mehr Leichtigkeit zu bewältigen. Meist ist es nämlich gar nicht so schlimm, wie wir zuerst denken.

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Oftmals projizieren wir unsere Sorgen auf unsere Haustiere

Hast du Angst vor dem Alleinsein oder fühlst du dich alleine orientierungslos? Brauchst du jemanden, an den du dich anlehnen kannst? Dann ist es auch recht wahrscheinlich, dass du davon ausgehst, dass dein Tier nicht ohne dich zurechtkommt. Denn so, wie wir uns selbst und die Welt um uns herum wahrnehmen, sehen wir häufig auch andere Menschen und Tiere bzw. interpretieren wir ihr Verhalten. Viele Haustiere sind viel unkomplizierter, als wir denken und meist stellt sich heraus, dass das Problem vielmehr in unserer Sichtweise und in unserem Weltbild als Mensch lag, als an den Empfindungen des Tiers. So haben viele Tierhalter enorme Angst davor, dass ihr Haustier bald sterben könnte und wie schlimm dieser Moment sein wird. Noch einmal: Ich kann es gut nachvollziehen, dass man besorgt ist, aber es macht die Situation nicht besser. Gerade im Umgang mit schwerkranken oder alten Haustieren, die bald gehen werden, durfte ich die Erfahrung machen, dass sie selbst oft gar keine Probleme damit haben und meine Hilfe eher darin besteht, den dazugehörigen Halter zu beruhigen und ihm die Angst zu nehmen. Denn der Tod ist für die Tiere etwas Natürliches und oftmals sogar eine Erlösung, falls sie körperlich schwach waren. Sie vermitteln ihren Menschen dann, dass sie weiterhin durch ihre gemeinsame Liebe im Herzen miteinander verbunden sein werden.

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Dein Tier spürt deine Sorgen und reagiert auf sie

Pferd Mädchen SorgenEs ist häufig so, dass unsere Tiere ganz genau spüren, was in uns vorgeht. Sie reagieren auf unsere Emotionen, die sie durch ihre sensible Wahrnehmung ziemlich gut einschätzen können. Falls du dir also aus irgendeinem Grund Sorgen machst wie: „Mein Hund kann nicht einen Moment ohne mich sein, er ist so fixiert auf mich, er wird leiden, wenn er nicht in meiner Nähe ist“, dann wird er unter Umständen ebenfalls nervös und bekommt tatsächlich Angst ohne dich oder hat das Gefühl, er müsse immer in deiner Nähe sein. Immerhin gibst du ihm mit deinen Emotionen vor, dass es einen Grund zur Besorgnis gibt, wenn ihr getrennt voneinander seid. Wenn du wiederum ein inneres Gefühl der Sicherheit und Klarheit ausstrahlst, so wird auch dein Hund beruhigt sein und ihr könnt das Alleinbleiben in kleinen Schritten miteinander trainieren. (Wenn du in den Urlaub fährst und dein Tier zu Hause bleiben musst, dann könnte auch dieser Artikel für dich interessant sein).

In dem Fall mit dem Reiter und dem scheuen Pferd ist es wiederum so, dass der Reiter aufgrund seiner bisherigen Erlebnisse mit diesem Tier teilweise schon ganz genaue Bilder im Kopf hat, wie das Pferd sich erschreckt und vielleicht sogar durchgeht, wenn es z.B. an einer im Wind wehenden Plane vorbeigehen soll. Das Tier reagiert auf diese inneren Bilder und Emotionen –  so oft, bis dies bereits eine Gewohnheit geworden ist. Somit kann man mit der eigenen inneren Einstellung die vielleicht ohnehin schon bestehenden Ängste und Neigungen der Tiere noch verstärken. (Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du deinem Tier klarmachst, was du wirklich von ihm erwartest, dann lies hier weiter.)

Gerade in Situationen, in denen die Tiere selbst schon gestresst sind (Tierarztbesuch, entlaufene Tiere, Verletzungen oder Traumata) lautet daher die oberste Regel: Ruhe bewahren und dem Tier ein gutes Vorbild sein!

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Wie soll ein Kind laufen lernen, wenn du es immer trägst?

cat-727266_960_720Traust du deinem Tier wirklich zu, dass es weiß, wie es mit gewissen Situationen umgehen soll? Manchmal hat Liebe auch damit zu tun, ein Stück weit loszulassen und nicht zu „bemuttern“. Besonders Katzenhalter sind mit diesen Problemen konfrontiert und auch ich kenne es nur zu gut. Wir machen uns Sorgen, dass unsere Freigänger nicht mehr nach Hause kommen oder sich draußen verletzen – sei es durch einen Kampf mit anderen Samtpfoten oder durch ein Auto auf der Straße, wenn die Katze nicht richtig aufgepasst hat. Bevor ich in eine Wohnung mit Garten gezogen bin, habe auch ich mir Sorgen gemacht, ob ich meine Kater dann wirklich rauslassen kann, ohne dass ihnen etwas zustößt. Sie haben mir aber klar signalisiert, dass im Grunde IMMER irgendwas geschehen kann und dass ihr Drang ins Freie so stark ist, dass sie im Zweifel eines Tages abhauen könnten, wenn ich versuche, sie in der Wohnung zu halten. Und das wiederum wäre dann viel schlimmer als Katzen, die sich draußen bereits gut auskennen, weil ich sie zuvor langsam an den Freigang gewöhnt habe. Immer öfter höre ich sogar von Tieren (besonders Katzen), die eine Weile einfach verschwunden sind und später von alleine wieder heimkommen, wenn ihre Menschen sich einmal mehr mit dem Thema Loslassen und Vertrauen beschäftigt haben.

Tiere wissen intuitiv ganz gut, was sie gerade brauchen

Tiere sind in der Regel sehr gut darin, nach Ausnahmezuständen schnell wieder in ihr natürliches Gleichgewicht zurückzufinden – Wildtiere noch sehr viel mehr als unsere direkten Begleiter. Viele Tiere schlafen viel und sparen sich ihre Kräfte für die Momente, in denen sie sie wirklich benötigen. Wenn es sein muss, können sie blitzschnell reagieren und ihre Körper anspannen, aber nach aufregenden Situationen bauen sie ihren Stress dann schnell auch wieder ab, sobald es um sie herum ruhig wird. Sie haben demnach ein gutes Gespür für ihren inneren Ausgleich und übertragen ihre ruhigen Energien gern auf uns, wenn wir selbst gestresst sind. Sie legen sich dann z.B. zu uns und lassen sich streicheln.

Doch damit ihnen das möglich ist, müssen wir sie auch ausruhen lassen! Tieren, die aus irgendeinem Grund in einen Schockzustand geraten sind, hilft man am besten, indem man ruhig mit ihnen redet und sie körperlich nicht bedrängt. Oftmals möchten sich Tiere nach einem traumatischen Ereignis zurückziehen und diese Möglichkeit sollte man ihnen dann auch geben, ohne sich selbst zu viel Sorgen zu machen. Was dann am besten hilft ist, ihnen zu signalisieren, dass man für sie da ist, wenn sie Zuwendung haben möchten und sich ansonsten ganz normal zu verhalten. Bei kranken Tieren (die natürlich zusätzlich noch ärztlich betreut werden sollten) können sich die Regenerationskräfte am besten dann entfalten, wenn sie in Ruhe gelassen werden und schlafen dürfen. Ihr Körper und ihre Psyche weiß schon, was sie jetzt brauchen, also stelle dich in diesem Fall auf dein Tier ein und gebe ihm, was es dir signalisiert!

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Mit zu viel Sorgen vermiest du dir auch dein eigenes Leben

woman-933488_960_720Und schließlich: Wenn du dir zu viele Sorgen machst, machst du nicht nur dein Haustier verrückt, sondern auch dich selbst! Dies kannst du auf alle Situationen deines Lebens beziehen. Wie oft sind die Dinge, vor denen du am meisten Angst hattest, tatsächlich eingetreten? Machst du es dadurch besser, dass du dir noch zusätzlichen Stress machst? Immer dann, wenn du dich sorgst, hast du die Augen vor einer möglichen Lösung verschlossen und verpasst vielleicht wichtige Chancen, die einem aufgeschlossenen Menschen aufgefallen wären. Sorgen halten andere Menschen von dir fern, weil du ihnen dann gar nicht die Chance gibst, dir zu helfen. Wenn du beispielsweise niemandem vertraust und denkst, dass du ohnehin enttäuscht wirst, dann hat logischerweise auch niemand mehr Lust, dir zu helfen. Wenn du dir generell zu viele Sorgen machst, kann es helfen, wenn du dich mehr auf den jetzigen Moment konzentrierst als auf eine Zukunft, die so noch gar nicht eingetroffen ist. Vielleicht hilft es dir aber auch, dir einmal vor Augen zu führen, welche schwierigen Situationen du bisher in deinem Leben gemeistert hast und wie sich da letzten Endes immer eine Lösung gefunden hat. Finde Gedanken, die sich gut für dich anfühlen, anstatt dich selbst noch mehr zu stressen (beispielsweise: „Bisher hat sich immer eine Lösung in meinem Leben gefunden oder „Ich muss jetzt nicht die Antwort auf alle Fragen kennen“). Manchmal kann es hilfreich sein, sich ein wenig an der Gelassenheit einer dösenden Katze, die aber trotzdem im Ernstfall bereit ist, aufzuspringen und ihre Krallen zu benutzen, zu orientieren.

Das Zusammenleben mit deinem Tier ist insgesamt eine wunderbare Gelegenheit, noch mehr Vertrauen ins Leben zu entwickeln. Orientiere dich an deinem Tier, achte auf seine Signale und baue auch in dein eigenes Leben immer mal wieder Regenerationsphasen ein, um dich von deinem eigenen Stress zu befreien. So kommst du wieder mehr in Kontakt mit deinem inneren Gespür dafür, was dein Körper und deine Seele gerade wirklich benötigen.

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