[vc_row][vc_column width=“1/1″][heading header_type=“h2″]Wie Tiere helfen, unsere Neurosen in Sachen Beziehung zu heilen [/heading][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

[yasr_visitor_votes size=“small“]

Gehörst du zu den Menschen, die mit Tieren leichter klarkommen als mit anderen Menschen? Mal ehrlich: Viele Haustierhalter haben zu ihren Haustieren eine tiefere Beziehung als zu so manch einem Mitmenschen!

Ich will mich selbst da gar nicht ausklammern. Tiere scheinen manchmal so viel einfacher im Umgang zu sein. Ihnen gegenüber müssen wir uns nicht erklären, sie sind bereits für kleine Dinge dankbar und sie verstellen sich nicht. Doch das, was du im Umgang mit deinem tierischen Freund so alles lernen kannst, kannst du auch wunderbar auf die Beziehung zu Menschen übertragen. Hast du Lust, es einmal auszuprobieren?

Heute teile ich die 3 wichtigsten Dinge mit dir, wie Tiere mir geholfen haben, mich in der Beziehung zu Menschen mehr zu öffnen.

[/vc_column_text][divider][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

1. Bedingungslose Liebe in der Beziehung

Vielleicht fällt es dir ganz leicht, dein Haustier zu lieben. Wenn dein Hund sich draußen so richtig einsaut und im Matsch „badet“, regt es dich vielleicht auf, aber irgendwie ist es doch auch süß – selbst, wenn du mehr Zeit dafür investieren musst, ihn wieder zu säubern, als für das eigentliche Gassi gehen drauf geht. Immerhin genießt er diesen Moment des Einsauens mit ganzem Herzen und wer kann schon ernsthaft böse auf jemanden sein, der so einen Hundeblick aufsetzt? Außerdem: woher soll er wissen, was sein Verhalten für dich für Konsequenzen hat?

In der Beziehung zu Menschen können wir oft nur bedingt über Dinge hinwegsehen, die uns nerven, denn ihnen unterstellen wir, dass sie die Konsequenzen für ihr Handeln sehr viel besser einschätzen können. Gut, dein Partner wird sich sicherlich nicht im Schlamm wälzen und dann die halbe Wohnung dreckig machen (zumindest nicht, wenn du ihn gut „erzogen“ hast). Doch Fakt ist: In Bezug auf andere Menschen ist unsere Liebe meist an sehr viel mehr Bedingungen geknüpft als bei unseren tierischen Lieblingen. Damit meine ich nicht, dass man keine Grenzen setzen, keine Kritik äußern oder sich nicht zurückziehen sollte, wenn sich der andere daneben benimmt. Vielmehr ist es leider so, dass die meisten Menschen so erzogen wurden, dass bei unerwünschtem Verhalten gar Liebesentzug angedroht oder durchgesetzt wurde – ob nun bewusst oder unbewusst.

In der Beziehung zu Tieren fällt es vielen Menschen leichter, ihr Herz bedingungslos zu öffnen und Nähe zuzulassen, denn hier ist das gegenseitige Vertrauen größer. Nähe birgt auch immer das Risiko in sich, vom anderen verletzt zu werden. Es ist gar nicht so leicht, Liebe anzunehmen, wenn damit die Angst verbunden ist, vielleicht doch wieder hintergangen und allein gelassen zu werden. Wenn du jemand bist, der schon öfter von anderen Menschen enttäuscht wurde, dann kann dir der Kontakt zu deinem Tier dabei helfen, dein Herz langsam und sanft wieder zu öffnen.

[/vc_column_text][divider][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

Beziehung Katze

2. Ehrliches Feedback in der Beziehung erhalten

Mit einem Tier kannst du sooo viel über dich selbst und deine Muster in Sachen Beziehung lernen, denn es wird dir immer ehrlich und authentisch widerspiegeln, wo du gerade stehst! Tiere beschönigen weder, noch dramatisieren sie. Wenn du also gerne wissen möchtest, welche unbewussten Signale du an dein Umfeld sendest, dann ist dein Haustier ein guter Übungspartner.

Wie ist deine Eigenwahrnehmung? Denkst du, dass du immer gelassen und friedlich bist? Dann achte nächstes Mal, wenn dein Tier wegen einer Sache nervös ist, darauf, ob es sich bei dir wirklich geborgen fühlt und sich entspannen kann oder ob sich seine Anspannung in deiner Gegenwart noch vergrößert. Keine Sorge, wenn das der Fall sein sollte: Innere Ruhe und Ausgeglichenheit kannst du lernen!

In einer Beziehung – egal ob zu Menschen oder zu Tieren – kommt es zudem in der Regel nicht gut an, wenn man von seinem Gegenüber etwas erzwingen möchte. Viele Tiere spüren es bereits, wenn du nur subtilen Druck ausübst oder wenn du Angst vor Kontrollverlust hast. Die Reaktion kann ganz unterschiedlich ausfallen. Da gibt es z.B. Pferde, die beim Reiten nicht weiter gehen wollen, wenn sie merken, dass ihr Reiter allzu ehrgeizig ist oder Freigänger Katzen, die nicht nach Hause kommen, wenn sie sich dazu gedrängt fühlen – z.B. dann, wenn ihre Halter es eilig haben, weg zu fahren und bereits aufgeregt nach ihren Samtpfoten rufen.

Wenn du merkst, dass dein Tier dir Anspannung widerspiegelt oder du auf Kontrollängste stößt, ist es an der Zeit, die Zügel (im wahrsten Sinne des Wortes) einmal ein wenig zu lockern. Mit Druck machst du es nur noch schlimmer! Gelingt dir das bei deinem tierischen Freund und hast du erst einmal die Erfahrung gemacht, dass er dir durch gegenseitiges Vertrauen viel bereitwilliger zuhört, so wird es dir auch in jeder anderen Beziehung leichter fallen.

[/vc_column_text][divider][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

3. Beziehung loslassen können

Abschied voneinander nehmen zu müssen ist für die meisten Menschen das Schlimmste überhaupt. Doch jeder Tierhalter muss sich früher oder später mit dem Thema Krankheiten und Tod auseinandersetzen. Die meisten Haustiere leben nun einmal sehr viel kürzer als ihre Halter und darüber sollte man sich klar sein, bevor man einen tierischen „Seelenfreund“ zu sich holt. Doch auch in zwischenmenschlichen Beziehungen haben Menschen oft Angst vor einem Abschied – sei es durch Trennung, Auseinanderleben oder eben Tod.

Was kann gegen diesen Schmerz und diese Ängste helfen? Ich habe bereits mit vielen Menschen zusammengearbeitet, die ein geliebtes Tier verloren haben oder kurz davor waren, es verabschieden zu müssen. All jene, die es geschafft haben, über den Verlust ihres Freundes hinwegzukommen, haben eins gemeinsam: Nach einer gewissen Trauerphase haben sie erkannt, dass sie trotz allem noch immer mit ihrem tierischen Freund verbunden sind. In ihren Erinnerungen lebt er in ihrem Herzen weiter. Da hilft es meist sehr, sich immer wieder an die guten Momente zu erinnern und Dankbarkeit dafür zu empfinden, statt sich zu sehr auf den Schmerz und den Verlust zu konzentrieren. Denn es wäre sicher nicht im Sinne des Tieres, jetzt zu sehr zu leiden!

Auch sind meist jene Menschen mehr in Frieden mit einem Abschied, die das Zusammenleben mit ihren tierischen Lieblingen so oft wie möglich bewusst in vollen Zügen genossen haben. Und all das ist auch in der Beziehung zu einem Menschen möglich! Sieh jeden Moment als ein Geschenk an – in dem Bewusstsein, dass es jetzt gerade richtig so ist, dass ihr beisammen seid, aber dass sich eure Wege irgendwann wieder trennen werden. Selbst, wenn ihr nicht mehr direkt beisammen seid: Im Herzen bleibt ihr trotzdem verbunden. Die gemeinsamen Augenblicke kann euch niemand nehmen, selbst ein Streit nicht.

Da Tiere viel stärker mit dem natürlichen Fluss des Lebens, dem Geborenwerden und wieder Abschiednehmen, verbunden sind, können sie in dieser Hinsicht gute Lehrer für uns sein.

Trau dich, dich wirklich auf die Beziehung zu deinem Tier und schließlich auch zu anderen Menschen einzulassen. Du kannst immer mehr dadurch gewinnen, als verlieren!

Wenn du deinen tierischen Begleiter noch besser kennenlernen möchtest, bin ich gerne unterstützend für euch da!

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][divider][divider][/vc_column][/vc_row]