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Bei meiner Arbeit geht es nicht nur darum, Menschen dabei zu helfen, ihre Haustiere besser zu verstehen, sondern sie vor allem auch dabei zu begleiten, die Botschaften ihrer Tiere direkt in ihrem Leben umzusetzen. Verstehen ist eine Sache, aber viel nachhaltiger wird es doch, wenn wir die Erkenntnisse für ein glücklicheres Leben dann auch direkt anwenden, oder nicht?

Aus diesem Grund möchte ich nach und nach einzelne Themen für dich zusammentragen, die sich immer wieder in meiner Arbeit zeigen: Was lehren uns Tiere und wie können wir das für uns nutzen? Fangen wir erst einmal mit den Einflüssen unserer tierischen Begleiter auf unser Wohlbefinden an. Warum tun sie uns so gut, was sind also die wichtigsten Vorteile der Haustierhaltung? Da gibt es so einige Punkte. Die 7 häufigsten, die immer wieder in meiner Arbeit mit Mensch und Tier auftauchen, sind:

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1.  Tiere öffnen unser Herz

Viele Leute in unserer Gesellschaft sehnen sich nach einer echten und tiefgehenden Beziehung zu anderen Lebewesen. Gleichzeitig tragen sie aber auch tiefe emotionale Wunden aus der Vergangenheit in sich, die irgendwann einmal im Kontakt mit anderen Menschen entstanden sind. Jeder von uns hat bestimmt schon die Erfahrung gemacht, scheinbar nicht „okay“ zu sein, wie er ist, weil eine seiner Eigenschaften abgelehnt oder sanktioniert wurde (z.B. in der Schule oder wenn eine Freundschaft schmerzvoll beendet wurde). Tiere nehmen uns hingegen ohne große Bedingungen an, solange wir offen und freundlich sind und sie nicht bedrängen oder quälen. Sie bewerten nicht, da sie keine Kriterien wie Menschen haben, nach denen sich jemand als „würdig“ oder „unwürdig“ erweisen könnte. Wer einem Tier mit Liebe begegnet, der wird auch Liebe zurückbekommen. Nicht bewertet zu werden, bewirkt bei vielen Menschen, dass sie sich innerlich besser entspannen können und mehr Vertrauen entwickeln. Wenn da niemand ist, der jederzeit sagen könnte „Jetzt will ich dich nicht mehr, weil du etwas Falsches gesagt hast“, trauen sie sich noch mehr, sich so zu zeigen, wie sie wirklich sind. Hinzu kommt außerdem, dass viele Haustiere ihren Menschen gegenüber sehr viel verzeihen, also ihnen selbst dann noch treu sind, wenn sie einmal nicht gut behandelt wurden (was nicht dazu anregen soll, Tiere schlecht zu behandeln!).

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2. Tiere holen unsere Emotionen hoch

Tiere Meerschwein MädchenDurch die Beständigkeit und das Vertrauen, welche sich mit der Zeit zwischen Mensch und Tier einstellen, fließen schließlich in dieser Beziehung auch mehr Emotionen und als in so mancher Freundschaft zwischen zwei Menschen. Denn das Tier signalisiert, dass wir unsere Gefühlsregungen wirklich zeigen dürfen. Dies ist absolut heilsam! Wenn wir unsere Emotionen nicht ausleben und somit unterdrücken, können viele unbewusste Ängste, Unsicherheiten oder generell Unzufriedenheit entstehen. Haustiere sind ganz gut darin, unsere wahren Gefühle zu erkennen und hochzuholen. Sie spiegeln uns mit ihrem Verhalten und geben uns damit ganz gute Hinweise darauf, was gerade wirklich in unserem Inneren vorgeht und was bei uns nicht ganz im Gleichgewicht ist. Auch kümmern sie sich nicht um Masken, die wir nach außen hin vielleicht aufgesetzt haben (wie: „Mir geht es immer gut, eigentlich fühle ich mich aber mies“), da sie unsere Worte nicht verstehen. Unsere wahren Gefühle können sie hingegen deutlich spüren, weil sie sehr feinfühlig sind.

 

 

3. Sie regen dazu an, authentisch zu sein

Durch das Spiegeln schließlich regen sie uns auch dazu an, authentisch zu sein. Wenn du deinem Tier ohnehin nichts vormachen kannst, warum bist du dann nicht direkt der- oder diejenige, die du wirklich bist? Es kann sehr heilsam sein, sich zu trauen, ganz man selbst zu sein. Dies ist natürlich ein längerer Prozess der Selbstfindung und des Ausprobierens: Was passt wirklich zu mir, an welchen Stellen meines Lebens fühle ich mich noch nicht ganz wie ich selbst? Wo tue ich etwas aus Freude und wo tue ich es nur, weil ich denke, ich „muss“? Am Ende steht jedoch der Lohn von noch mehr Freude und das Gefühl, bei sich selbst angekommen zu sein.

Ein gesundes Tier ist selbst authentisch: Es ist dadurch ausgeglichen, dass es seinen Impulsen nachgeht und sie nicht verdrängt. Wenn es spielen will, spielt es, wenn es schlafen will, schläft es. Natürlich ist es hin und wieder nötig, dass wir den Tieren gewisse Grenzen aufzeigen (z.B. dass sie uns nicht beißen, kratzen oder treten sollen), aber das tun Herden- und Rudeltiere untereinander ja auch. Ein gesundes Tier kann seinen Menschenfreund mit seiner authentischen Energie anstecken und ihn dazu ermutigen, ebenso mehr seinen inneren Impulsen zu folgen. Regt dich dein Tier hin und wieder zum Spielen, Kuscheln oder Faulenzen an?

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4. Sie wecken die Freude und die Spieltriebe in uns

Tiere spielen Bulldogge BallDa wären wir auch schon beim nächsten Punkt: Tiere können uns zum Lachen bringen oder Niedlichkeitsgefühle (teilweise auch mütterliche Beschützerinstinkte) in uns auslösen. Nicht ohne Grund gibt es so viele Tiervideos im Internet, in denen etwas Lustiges passiert oder die Tiere einfach nur süß für uns aussehen. Tierbesitzer machen unheimlich gerne Fotos oder Videos von ihren tierischen Begleitern und gucken sie sich immer wieder an. Hier geht das Herz weiter auf und es huscht ein Lächeln über die Lippen – z.B. auch, wenn man sich während eines stressigen Bürotags zwischendurch lustige Tierbilder oder –videos ansieht.

Verspielte Kätzchen animieren uns gern dazu, mal alles stehen und liegen zu lassen und mit ihnen zusammen ein wenig Blödsinn zu machen. Gerade Tierbabys fordern ja unsere Aufmerksamkeit und sind immer für eine Ablenkung gut. Menschen können dabei ihre eigenen Spieltriebe ausleben, die sie alleine oder mit anderen Erwachsenen nicht in diesem Maße ausdrücken würden. Gerade verspielte Tiere sorgen zusätzlich auch noch für Bewegung und Abwechslung.

 

 

5. Sie wecken soziale Gefühle in uns

Wer mit einem Rudel oder einer Herde zusammenlebt, der kann so einiges über sich selbst lernen. Tiere binden uns in ihre Gemeinschaft ein. Da gibt es so einiges zu lernen: Wie setze ich Grenzen, wie signalisiere ich klar und deutlich, was ich möchte? Kinder, die mit Tieren zusammen aufwachsen, bekommen einen ganz anderen Bezug zu anderen Lebewesen und können meist intuitiv von sich aus sehr gut mit ihnen kommunizieren und in Kontakt gehen. Jedes Haustier hat auch immer seine spezielle Aufgabe bei seinen Menschen, ob dies nun bedeutet, das Haus zu hüten oder den „Clown“ der Familie zu spielen.

Alte Menschen hingegen sind meist sehr froh, in einem tierischen Begleiter noch einen Freund an ihrer Seite zu haben, der immer für sie da ist und um den sie sich kümmern können.

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6. Tiere verbinden uns mehr mit der Natur

TIere Löwen AfrikaWenn du einen Hund oder ein Pferd hast, dann musst du unweigerlich in die Natur – ob du willst oder nicht ;-) Daraus kannst du auch ein für dich heilsames Ritual machen, indem du eure gemeinsamen Ausflüge nutzt, um innerlich zusammen mit deinem Tier mehr zur Ruhe zu kommen.

Außerdem bringen und Tiere gewisse Lebensthemen auf natürliche Weise näher, sodass wir sie besser verstehen und unseren eigenen Umgang damit finden können. So liegen Leben und Tod oft recht nahe beieinander, allein schon, weil unsere Haustiere in der Regel ein kürzeres Leben als wir selbst haben. Vielleicht hast du bereits ein Tier von seinen ersten Atemzügen an oder seit seinem Welpenalter begleitet, bis es dann irgendwann gestorben ist? Oder du hattest ein Tier, welches Junge bekommen hat und konntest somit direkt bei einer Geburt dabei sein? Tiere haben oft ihren ganz eigenen Umgang mit dem Tod. Sie zeigen, dass es auch möglich ist, sich in Frieden und mit viel Liebe voneinander zu verabschieden, und dass der geliebte Freund danach stets im Herzen und der Erinnerung weiterlebt. Über dieses Thema möchte ich aber ein anderes Mal noch ausführlicher schreiben.

 

7. Auch auf unseren Körper sind sie heilsam

All dies wirkt sich natürlich nicht nur seelisch, sondern ebenso körperlich wohltuend auf uns aus. Wenn du dich mit deinem Tier zusammen bewegst (in der Natur oder zu Hause beim Spielen), wird sich auch dein Körper freuen. Durch die frische Luft können sich deine Zellen schneller regenerieren. Manche Tiere haben großen Spaß daran, ihre menschlichen Freunde bei sportlichen Aktivitäten oder Entspannungsmethoden wie Yoga zu begleiten und ein wenig „mitzumachen“.

Durch Streicheln und Kuscheln können zudem wunderbar Stresshormone abgebaut werden. Katzen können dies noch zusätzlich mit ihrem Schnurren unterstützen, was erwiesenermaßen durch seine besondere Frequenz ebenfalls eine heilsame Wirkung auf den Körper haben kann. Tiere bringen uns immer wieder in den gegenwärtigen Moment zurück – etwa dann, wenn sie unsere Aufmerksamkeit fordern. Dies bringt uns dazu, weniger mit der Aufmerksamkeit in unserem Geist zu sein, sondern auch unseren Körper wieder mehr zu spüren.

Es gibt bereits Projekte, die sich die heilende Wirkung der Tiere zu Nutze machen und Menschen die Möglichkeiten geben, durch den Kontakt mit ihnen wieder zu sich selbst zu finden. Neben ausgebildeten Therapietieren, die einen Menschen über längere Zeit begleiten, gibt es auch Retreats, die man ein paar Tage lang besuchen kann und bei denen die Tiere direkt mit einbezogen werden, wenn Menschen energetische Behandlungen bekommen.

 

Und was möchtest du heute noch für oder mit deinem Tier tun? Lass es mal wieder deine Liebe spüren – durch intensives Kuscheln, Spielen oder indem du dich ihm einfach nur aufmerksam zuwendest.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Möchtest du gerne weitere Tipps für dich und dein Tier haben?[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]