5 Zeichen, dass du intuitiv mit deinem Tier kommunizierst

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Intuitive Kommunikation zwischen Mensch und Tier – das ist etwas ganz Natürliches. Für unsere Vierbeiner wohl noch mehr als für uns, denn sie sind wahre Meister darin, subtile Zeichen zu erkennen und zu deuten.

Wie genau die intuitive, oder auch nonverbale, Kommunikation funktioniert, darüber habe ich bereits ausführlich geschrieben. Neben Körpersprache und Lauten verstehen sich unsere Haustiere ausgezeichnet darin, unsere Emotionen und unsere Energie zu erspüren und darauf zu reagieren. Doch auch wir können das umgekehrt bei unseren tierischen Freunden!

Du stehst tatsächlich sehr oft mit deinem Tier in intuitivem Austausch, ob du es nun bewusst mitbekommst oder nicht! Dein tierischer Begleiter bekommt sehr viel von dir mit und auch umgekehrt empfängst du vielleicht mehr von ihm, als dir bisher aufgefallen ist. Das glaubst du nicht? Dann habe ich hier für dich die 5 wichtigsten Anzeichen, dass ihr bereits intuitiv miteinander kommuniziert:

1. Dein Tier weiß, wann du nach Hause kommst

Geht es dir öfter so, dass dein Hund oder deine Katze schon auf dich warten, wenn du heimkehrst? Oder dass dein Pferd dich bereits begrüßt, wenn du dich von weitem der Wiese näherst? Tiere haben ein sehr feines Gespür dafür, wann ihre Halter sich auf dem Weg zu ihnen befinden. Rupert Sheldrake hat dies in seinem Buch „Der siebte Sinn der Tiere“ näher erforscht. In diesem Buch schreibt er über Testreihen mit Hunden und über Erlebnisberichte von zahlreichen Menschen und ihren Haustieren. Das Ergebnis ist, dass viele Haustiere es spüren, wenn ihr Herrchen oder Frauchen von unterwegs aus auf dem Heimweg ist und sich entsprechend an der Tür positionieren. Selbst wenn die Rückfahrt des Menschen zu einem für ihn ungewöhnlichen Zeitpunkt stattfindet, es sich also nicht um eine Gewohnheit handelt, tun sie dies. Sie reagieren sogar teilweise dann schon, wenn sich ihr Mensch noch kilometerweit entfernt befindet. In ein paar Versuchen haben sich die Menschen außerdem auf den Heimweg gemacht und es sich kurz darauf wieder anders überlegt. Hier reagierten einige Tiere so, dass sie erst zur Tür gingen und im selben Moment, in dem sich Herrchen anders entschieden hat, wieder an ihren vorherigen Platz legten. Auch bei längeren Reisen ihrer Menschen bekommen viele Tiere es intuitiv genau mit, wenn ihre menschlichen Freunde aufbrechen und nach Hause fahren. Dieses Phänomen lässt sich laut Sheldrake mit Hilfe der morphogenetischen Felder erklären, also energetische Felder, über die Mensch und Tier miteinander verbunden sind. Er kam zu dem Schluss, dass es sich hierbei um Telepathie handeln muss!

Ist es nicht schön, freudig begrüßt zu werden, wenn man nach Hause kommt?

2. Dein Haustier reagiert auf deine Gedanken

Tiere verstehen HundIst es dir schon mal passiert, dass du auf dem Sofa sitzend daran gedacht hast, gleich mit deinem Hund Gassi gehen zu wollen und er hat sich bereits startklar gemacht? Oder hast du an deine Katze gedacht und sie ist kurz darauf direkt aufgetaucht, obwohl sie die ganze Zeit draußen irgendwo unterwegs war? Vielleicht kennst du aber auch diese Pferde, die gern mal ein wenig die Grenzen ihrer Reiter austesten und schauen wie weit sie bei ihnen gehen können (frei nach dem Motto: „Gehen wir doch heute mal lieber links als rechts“) und die ihrem Reiter dabei scheinbar immer einen Schritt voraus sind. Ja, es wirkt oft so, als könnten sie einfach gut seine Gedanken lesen!

Gerade in Momenten, in denen wir selbst nicht bewusst merken, welche inneren Bilder wir gedanklich aussenden, kann es überraschend sein, wie unsere Tiere etwas scheinbar vor uns wissen – obwohl sie doch nur auf die Zeichen reagieren, die sie von uns aufgeschnappt haben. In diesem Artikel habe ich Tipps für dich, wie du deinem Tier gegenüber bewusstere und klarere Signale aussenden kannst.

 

 

3. Dein Tier passt sich deiner Stimmung an oder muntert dich auf

Und auch auf Gefühle können unsere tierischen Freunde bestens reagieren: Hast du manchmal so Tage, an denen alles schief läuft? Vielleicht hat dich die Arbeit gestresst oder andere Menschen sind dir irgendwie blöd gekommen. Der ganze Tag war irgendwie komisch. Dann kommst du nach Hause und möchtest mit dem Hund raus gehen, aber er ist auch angespannt, aufgedreht oder einfach „neben der Spur“. Oder das Gleiche passiert dir mit deinem Pferd: An manchen Tagen wollen Ross und Reiter nicht so ganz harmonieren, obwohl es sonst gut klappt. Wenn du da mal genauer hinschaust und vor allem darauf achtest, wie du dich selbst an diesen Tagen wirklich fühlst (und damit meine ich nicht nur ein oberflächliches: „Alles gut“, sondern wie geht es dir wirklich, wenn du ganz ehrlich zu dir bist?), dann kann es gut sein, dass dein Haustier mit seinem Verhalten deine eigenen „verdrehten“ Energien aufgreift. Das ist nichts Schlimmes, denn es ist ja menschlich (und tierisch), auch mal Tage oder Momente zu haben, in denen man sich nicht so wohl fühlt. Aber es zeigt auch auf, wie unsere Tiere ganz genau bemerken, was wirklich in uns los ist und wie sie darauf reagieren. Selbst dann, wenn du an diesen Tagen selbst gar nicht so bewusst mitbekommen hast, wie es in deinem Inneren wirklich aussieht.

Umgekehrt kann es aber auch sein, dass dein Haustier, gerade weil es merkt, dass du eine Extraportion Liebe vertragen könntest, zu dir kommt und es schafft, dich zu trösten. Es kann sehr heilsam sein, bei innerem Stress eine Katze auf seinem Schoß zu haben und sich von ihrer natürlichen Gelassenheit anstecken zu lassen. Oder vielleicht hast du auch ein Tier, was eher dazu neigt, lustige Sachen zu machen, um dich in diesen Momenten zum Lachen zu bringen?

4. Du spürst, wenn etwas mit deinem Freund nicht stimmt

Tierkommunikation PferdUmgekehrt hast du aber vielleicht ein ebenso gutes Gespür dafür, wie es deinem Tier gerade geht. Bei Stubentigern merkt man es nicht immer sofort, wenn sie krank sind. Nach außen hin sind sie gute Meister darin, Krankheiten zu verbergen. Manchmal fressen sie vielleicht weniger und sind irgendwie ruhiger, aber man sieht es ihnen selten an, wenn sie Schmerzen haben. Merkst du es dennoch leicht, wenn dein Haustier nicht so wie immer ist und wenn irgendetwas einfach nicht zu stimmen scheint? Viele Tierbesitzer merken es auch intuitiv, wenn es Zeit ist, ihren sterbenskranken Freund zu verabschieden und ihn bei seinen letzten Atemzügen zu begleiten. Mit diesen Fällen habe ich es hin und wieder zu tun, wenn ich eine mentale Sterbebegleitung für Tiere mache.

Die meisten Tierhalter sind einfach auf „einer Wellenlänge“ mit ihren Vierbeinern. Wenn du gern noch etwas mehr Empathie für dein Tier entwickeln würdest, dann probier es doch mal mit den Übungen aus meinem Artikel Verstehe die Welt deines Tiers!

 

5. Ihr seid einfach ein ausgezeichnetes Team

Ihr versteht euch blind oder wusstet vom ersten Augenblick an, dass ihr zusammengehört? Das muss übrigens nicht zwingend bedeuten, dass immer alles nur einwandfrei bei euch läuft, denn kleine Spannungen kommen selbst in der besten Freundschaft mal vor! Aber ist da so eine Vertrautheit zwischen euch? Fühlt es sich vielleicht wie eine unsichtbare Verbindung an? Vielleicht musst du deinem Pferd beim Reiten gar nicht mehr groß Hilfen geben oder dein Tier vertraut dir einfach blind, sodass selbst der gefürchtete Gang zum Tierarzt mit dir zusammen gar nicht mehr so schlimm ist.

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