[vc_row][vc_column width=“1/1″][heading header_type=“h2″]Wie du das Zusammenleben mit deinem Tier vereinfachst[/heading][vc_column_text]

Futter, Training, Bewegung, Streit mit anderen Tieren, Urlaubsbetreuung … Ist dein Leben mit deinem Tier an manchen Stellen komplex oder gar kompliziert, weil du an so vieles denken musst oder weil du gar nicht wirklich weißt, welcher Weg für euch der beste wäre?

In dieser Episode möchte ich dir ein paar Anregungen geben, wie du den Alltag mit deinem Tier bzw. deinen Tieren vereinfachen kannst, bzw. dich in Bezug auf die verschiedenen Anforderungen weniger stresst.

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[divider][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Ich erlebe es immer wieder, dass Tiermenschen mit einer ellenlangen (inneren oder tatsächlich aufgeschriebenen) Liste zu mir kommen.

„Wir müssen noch Übung XYZ mit dem Tier machen“ oder „Wir haben schon dies und das und jenes ausprobiert, aber das aktuelle Thema wird nicht besser. Was können wir jetzt noch tun?“

Kennst du auch so Themen, an denen du dir scheinbar die Zähne ausbeißen kannst, ohne dass es besser wird und bei denen du dann gar nicht mehr weißt, was nun ansteht? Oder wenn jeder, den du fragst, eine andere Meinung hat?

Ich werde dir in diesem Podcast vielleicht nicht DIE Lösung geben, aber dafür ein paar Impulse, wie du in scheinbar „verknotete“ Situationen mit deinem Tier wieder etwas mehr Leichtigkeit hineinbringst, bzw. dich weniger verwirren lässt, wenn du gerade eh schon nicht so klar darüber bist, was du mit deinem Tier machen sollst.

Im Monat August geht es auf meinen Kanälen nämlich um das Thema „Schluss mit kompliziert!“ – Ich gebe dir Impulse, wie das Leben mit deinem Tier wieder mehr Freude bereiten kann und du es mehr genießt.

Und auch gleich mal vorweg: Nimm dir hiervon nur wieder das mit, was sich für dich stimmig anfühlt und wo du merkst: „Hey, das vereinfacht das Leben mit meinem Tier wirklich“. Wir wollen es ja nicht noch komplizierter machen.

Wie viel „muss“ können wir diesen Monat gemeinsam löschen und wie viel Spaß mit deinem Tier wieder einladen?

Diese Episode wird wieder eine Einleitung in das Thema geben, während ich in einer der kommenden Episoden gerne mit Hundecoach Kim Ulrich nochmal ganz speziell auf Hundetraining und wie du dabei den für dich passenden Weg mit deinem Hund finden kannst, eingehen werde.

Kim und ich haben beide das Thema „Finde deinen eigenen Weg mit deinem Tier (bzw. Hund)“ als eines unserer Lieblingsthemen und möchten in Zukunft noch mehr Hundemenschen darin bestärken, ihre Intuition und Bauchgefühl in Bezug auf ihren Hund zu schulen. Aktuell sitzen wir an einigen Projekten dazu, von denen du bald mehr erfahren wirst.

Das erste, über das ich jetzt schon reden kann, ist unser gemeinsames Seminar Intuition – Die natürliche Verbindung zu deinem Hund am 7.10. in Bromskirchen bei Kim in der Hundeschule. Da kannst du lernen wie du in Kontakt mit deiner Intuition trittst, auf eine neue Art mit deinem Hund kommunizierst und das auch gleich aufs Hundetraining überträgst (inkl. Übungen mit Hund vor Ort)

 

Machst du es dir zu kompliziert mit deinem Tier?

Bist du aktuell zufrieden mit dem Zusammenleben mit deinem Tier oder machst du es dir vielleicht an manchen Stellen unnötig schwerer als es ist?

Das kannst nur du selbst herausfinden. Die Frage ist: Funktioniert dein Zusammenleben mit deinem Tier aktuell für euch beide gut oder gibt es immer mal wieder kleine Verkrampfungen (Stress, Unklarheit, Überforderung, Ängste, Drama)?

Im Folgenden möchte ich dir ein paar typische Faktoren vorstellen, die das Zusammenleben mit unseren Tieren zu einer Anstrengung (?) machen können und danach werde ich darauf eingehen, wie du das verändern kannst, falls es auch auf dich und dein Tier zutrifft.

  1. Du denkst zu kompliziert bzw. zu „menschlich“


    Viele Menschen gehen sehr mit dem logischen Verstand vor, wenn sie mit ihrem Tier kommunizieren möchten. Sie machen sich viele Gedanken darüber wie genau sie ihrem Tier etwas vermitteln können oder denken verschachtelt und in Bedingungen (so wie unsere menschliche Sprache aufgebaut ist). Wie viele Bedingungen stellst du an dein Tier? z.B.: „Sonntags darfst du aufs Sofa kommen, aber an allen anderen Tagen nicht“?Oft schwingen dann noch Emotionen mit rein, die das Gegenteil von dem vermitteln, was die Menschen eigentlich ausdrücken wollen. 

Z.B. wenn du aus Angst an der Leine ziehst, damit dein Hund sich beruhigt, aber gleichzeitig ein Bild von ihm im Kopf hast, wie er mit anderen Hunden aneinander gerät oder dass er auf die Straße laufen könnte. Deine Aufregung lässt ihn dann eher noch unruhiger werden, als dass er sich entspannt
  2. Du möchtest alles perfekt machen bzw. denkst, es perfekt machen zu müssen, damit es deinem Tier gut geht


    Falls du dir oft Sorgen um dein Tier machst oder denkst, du machst etwas falsch, kann dich das unter enormen Druck setzen. So richtig „perfekt“ geht nun einmal nicht, denn was ist schon perfekt?Bei vielen Menschen steckt hinter diesem Punkt, dass sie mit der Verantwortung in Bezug auf ihr Tier nicht so gut klarkommen oder dass sie gewisse Glaubenssätze haben, dass sie immer alles falsch machen. Vielleicht ist aber auch in der Vergangenheit einmal wirklich etwas schief gegangen mit einem TierAllerdings spürt dein Tier in solchen Fällen, dass du angestrengt bist und fühlt sich vielleicht gerade deshalb nicht wohl.
  3. Du möchtest (unbewusst) kontrollieren


    Dieser Punkt spielt mit dem vorherigen zusammen. Viele Menschen möchten aus dem Antrieb, das Beste für ihr Tier zu wollen, kontrollieren. Zum Beispiel immer wieder checken, ob auch alles gut ist, ob das Tier wirklich alleine klar kommt, ob es schon Stuhlgang hatte usw.Natürlich übt auch genau das auf beide eher mehr Druck als Entspannung und Wohlbefinden aus.

Gibt es vielleicht Gefühle in Bezug auf die Beziehung zu deinem Tier, die du gerne umgehen und nicht mitbekommen möchtest?
  4. Du gerätst aus Versehen in Projektionen, Erwartungen oder Schlussfolgerungen


    Dabei ertappe ich mich selbst immer wieder: Wie oft passiert es uns Menschen, dass wir unsere Sichtweise auf die Tiere projizieren und von dem ausgehen, was wir selbst empfinden? Wie oft gehen wir gleich mal von dem Schlimmsten aus, wenn etwas mit unserem Tier ist, ohne abzuwarten und zu schauen, ob da wirklich etwas dran ist?Oder wie oft wünschst du dir etwas von deinem Tier (z.B. entspannt zusammen schmusen), ohne mal nachzufragen, ob dein Tier das selbst auch möchte?Wenn dir Informationen fehlen (z.B. wir ist der tatsächliche Zustand deines Tiers, was braucht und möchte es in der Situation) und du nicht nachfragst, was du noch darüber wissen solltest, kann es sein, dass dein Tier und du in unterschiedliche Richtungen gehen und es kompliziert wird.
  5. Du bekommst viele verschiedene Meinungen oder Infos, die dich verwirren
    Zu einigen Tierthemen gibt es zig verschiedene Meinungen von Experten, im Internet oder anderen Tierhaltern. 

Vertraust du deiner eigenen Intuition in Bezug auf dein Tier oder lässt du dich stark verwirren, wenn von außen gegensätzliche Infos kommen?In einer anderen Episode bin ich bereits darauf eingegangen, was du da tun kannst

So vereinfachst du euer Zusammenleben

Wenn du merkst, dass dein Zusammenleben mit deinem Tier recht komplex ist und euch das stresst, kannst du mal einen oder mehrere der folgenden Punkte ausprobieren:

  • Frag dich: Was möchtest du wirklich? Und was möchte dein Tier?
    Ist es wirklich nötig, dass ihr Training XY ausführt oder euch den Regeln an einem ganz bestimmten Stall folgt oder wärt ihr nicht beide glücklicher, wenn ihr weniger oder etwas anderes machen würdet, bzw. den Stall wechselt?
  • Wenn du gerade neue Sachen mit deinem Tier ausprobierst oder Übungen machst, probiere erstmal eine Sache aus, statt dich zu stressen, gleich alles meistern zu müssen. Geh in einem Tempo vor, das euch beide nicht überfordert
  • Lasse immer wieder die Ansprüche an dich selbst los. Falls du dir selbst wirklich viel Druck machst, dass du alles perfekt und gut mit deinem Tier machen musst: Für wen möchtest du das eigentlich machen? Oft stecken andere Themen dahinter, z.B. dass man als Kind schon Leistungsdruck ausgesetzt war
  • Traue deinem Tier mehr zu, dass es selbst auch spürt, was gut für es ist und dass es dir das zeigen kann
  • Integriere so viel Spaß wie möglich. Was macht deinem Tier und dir wirklich Freude? Wenn man Spaß hat, lernt es sich meist auch leichter
  • Geh weg von allgemeinen, starren Anleitungen und finde deinen eigenen Weg mit deinem Tier, indem du z.B. immer wieder folgende Fragen stellst:Was steht heute für mich und mein Tier an?
    Welche Energie braucht mein Tier heute von mir?
    Welche Information fehlt mir?
  • Finde Klarheit darüber, wo deine Grenzen sind: Würdest du wirklich alles dafür tun, dass sich die aktuelle Situation mit deinem Tier verändert? Falls Nein: Was bräuchtest du?Bist du bereit, alle nötigen Konsequenzen zu ziehen? Falls du wirklich überfordert bist und nichts daran geändert werden kann – wärst du bereit, dein Tier gehen zu lassen?

Eine weitere Möglichkeit, die Beziehung zu deinem Tier einfacher zu gestalten, ist dass du lernst, mit Tieren zu kommunizieren und ihre Sprache wirklich zu lernen. Dafür kannst du z.B. an einem Einsteiger Gruppencoaching für Tierkommunikation teilnehmen. Finde DEINE Tierkommunikation beginnt wieder im Herbst.[/vc_column_text][divider][vc_column_text]Du kannst diesen Podcast abonnieren, um keine Folge mehr zu verpassen. In der nächsten Folge geht es darum, wie du Problemen mit deinem Tier auch etwas Gutes abgewinnen kannst und in der Folge darauf, welche Aufgabe dein Tier an deiner Seite hat.

Wenn du weitere Tierhalter kennst, für die diese Inhalte interessant sind, würde ich mich sehr freuen, wenn du diese Seite mit ihnen teilst![/vc_column_text][divider][divider][/vc_column][/vc_row]