[vc_row][vc_column width=“1/1″][heading]Wie du dich mit deinem Tier über das Spiegelgesetz hinaus bewegst[/heading][vc_column_text]„Dein Tier spiegelt dich, es nimmt dir was ab“ – Hast du diesen Satz auch schon zig mal gehört?

Aber was ist damit überhaupt gemeint und stimmt das wirklich immer? Gibt es ein Spiegelgesetz und wenn ja, sind du und dein Tier da unweigerlich daran gebunden, sodass dein Tier gar nicht anders kann, als mit dir mitzuleiden? In dieser Episode lasse ich dich an meinen Erfahrungen zu diesem Thema teilhaben.

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[divider][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][divider][vc_column_text]Dies ist die gekürzte Version. Für den ganzen Text mit allen Beispielen höre dir einfach die Podcast Folge an.

Annahme: Wenn unsere Tiere ein Verhalten an den Tag lehnen oder es ihnen nicht gut geht, liegt das nur daran, dass sie uns spiegeln und uns etwas aufzeigen. Vielleicht sogar, dass sie uns komplett etwas abnehmen.

—> z.B.: Dein Tier entwickelt eine ähnliche Krankheit wie du oder hat ähnliche Ängste wie du

Viele Tiermenschen fühlen sich deshalb schon schuldig, weil sie denken, dass es ihrem Tier nur wegen ihnen schlecht geht oder es gar wegen ihnen krank geworden ist. Sie wissen aber nicht, was sie daran ändern können oder kommen nicht auf das Thema, das hinter dem Verhalten ihres Tiers stehen könnte.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber für mich schwingt in diesem Konzept des Spiegelns immer auch so etwas mit wie: „Das ist ein festes Gesetz, das man nicht ändern kann“ und gleichzeitig habe ich auch schon Menschen kennengelernt, die jeder kleinsten Bewegung ihres Tiers eine Botschaft beigemessen haben: „Das macht es jetzt nur, weil es so und so auf mich reagiert, bzw. mich spiegelt …“

Da kann man sich schnell in der Ursachenforschung und dem „Warum“ verlieren, was meiner Meinung nach zu einem Fass ohne Boden werden kann. Der Kopf hat dann vielleicht eine Erklärung, warum etwas so oder so ist, doch meist ändert es sich dadurch nur bedingt, weil die Menschen zurückblicken („warum“) und nicht nach vorne („was kann jetzt getan werden?“).

Was ist dran an dem „Spiegelgesetz“? Muss es immer so sein, dass das Verhalten und der gesundheitliche Zustand unserer Tiere dadurch beeinflusst wird, wie wir uns fühlen? Oder ist das zu platt dargestellt?

Dem möchte ich heute mit dir auf den Grund gehen. Doch vorweg noch: Bitte nimm dir aus dieser Episoden (so wie aus allen anderen) nur das mit, was sich für dich stimmig anfühlt. Ich behaupte nicht, dass es immer genau so ist, wie ich sage.

 

Wie dein Tier deine Signale mitbekommt

Ich habe schon öfter erzählt, warum Tiere überhaupt in der Lage sind, unsere Emotionen und unsere inneren Zustände mitzubekommen. Nur nochmal kurz etwas dazu:

  • Spiegelneuronen im Gehirn: Ermöglichen es, etwas, das wir sehen, auch in uns zu reproduzieren und zu erleben, so als wären wir das. Tiere haben diese Neuronen ebenso wie wir. Sie drücken Zugehörigkeit aus
  • Tiere können unsere Emotionen teilweise riechen (Hormone)
  • Mimik und Gestik lesen: Tiere sind in der Lage, Gesichtsausdrücke und Körpersprache zu lesen
  • Tiere nutzen ihren sogenannten sechsten Sinn ganz natürlich, um zu kommunizieren und bekommen viel mehr bewusst von anderen mit, als wir Menschen. Einfach, weil sie von Natur aus darauf angewiesen sind (vor allem Flucht- und Herdentiere)
  • Wir alle (Menschen und Tiere) werden sehr leicht durch Gedanken und Gefühle anderer beeinflusst. 
Wie oft hast du es schon erlebt, dass du dich in Anwesenheit bestimmter Menschen plötzlich seltsam und nicht mehr wie du selbst fühlst? Oder dass du manchen Menschen schon gar nicht mehr erzählst, was du so machst, weil du weißt, dass sie es eh nicht mögen oder hören wollen und es dir nur vermiesen würden? Wie viele Glaubenssätze übernehmen wir von unserer Familie etc.?Die Frage ist also ein Stück weit, wer hier wen spiegelt und ob da immer so klar der Ursprung zu erkennen ist. Aber ist das überhaupt wichtig?

 

Ist es wirklich ein Spiegel GESETZ?

Soweit so gut. Tiere bekommen also viel von ihrem Umfeld mit, aber Menschen im Prinzip ebenso. Wir gucken uns viel von anderen ab (allein schon in Sachen Mode) und oftmals fällt uns das nicht mal bewusst auf.

Meiner Beobachtung nach ist das Thema Spiegeln aber teilweise überbewertet oder wird zu oberflächlich betrachtet, was bei den Menschen emotionales Leid bewirken kann, weil sie sich „schuldig“ fühlen, dass es ihrem Tier wegen ihnen schlecht geht.

Außerdem hört man häufig den Begriff „Spiegelgesetz“ (alles reflektiert einander, im Kleinen wie im Großen), als ob es dabei um etwas geht, das in Stein gemeißelt und nicht veränderbar ist. Derjenige, der spiegelt und der, der gespiegelt wird, hat keine andere Wahl, da dies feste Regeln sind. Dann wäre es die Aufgabe unserer Tiere ja einzig und allein, uns nachzuahmen oder uns Dinge „abzunehmen“

Und was bedeutet überhaupt abnehmen? Kann jemand das Problem eines anderen lösen, indem er sich alles selbst aufbürdet?

 

Meine Antworten auf diese Fragestellungen:

  • Ja, Tiere sind sehr sensibel und durchschauen uns meist schnell. Manchmal gucken sie sich sogar Dinge bei uns ab. Aber sie haben auch ihren eigenen Charakter und ihr eigenes Leben. Wenn wir nur darauf fixiert sind, wie sie uns spiegeln, verkennen wir ihre Einzigartigkeit
  • Meist suchen wir uns unbewusst Tiere aus, die ähnliche Vorlieben oder Charakterzüge haben und bestärken genau diese Charakterzüge noch, sodass sie wachsen. Das erscheint dann wie spiegeln. Dennoch: es kommt drauf an, wie das Tier mit seinen individuellen Anlagen auf uns reagiert. Zwei Tiere mit demselben Tierhalter können ganz unterschiedlich reagieren, weil sie unterschiedliche Charaktere haben
  • Tiere wählen meist viel freier, als wir denken, zumindest haben sie mir das so vermittelt. Aus Menschensicht kommt es schnell rüber wie „Der/die Arme trägt alles für mich mit und leidet darunter“. Tiere haben aber wenig Ansichten darüber, was angenehme und unangenehme Energien sind. Sie leiden weniger als wir Menschen und wenn ihnen etwas überhaupt nicht passt, sind sie auch bereit, das zu zeigen oder sich dem zu entziehen, z.B. indem sie abhauen oder krank werden und sterben
  • Aus systemischer Sicht können Tiere durchaus Energien mittragen, aber uns nicht gänzlich „abnehmen“. Denn niemand kann für einen anderen dessen Themen lösen
  • Die Suche nach dem „Warum“ und „wer spiegelt hier wen auf welche Weise?“ kann eine Never Ending Story werden. Klar ist es wichtig, bewusster in manchen Dingen zu werden, aber irgendwann geht es darum, weiterzugehen. Sich weniger den Kopf zerbrechen, warum etwas entstanden ist, sondern das annehmen was gerade ist und dann fragen, was man jetzt daran verändern kann. Geht es dir nicht vielmehr darum, eine harmonische und glückliche Beziehung zu deinem Tier zu haben, als dich ständig mit Schuldgefühlen aus der Vergangenheit zu plagen?

 

Hast du Lust, herauszufinden, ob es jenseits dieses Gesetzes vielleicht noch ganz andere Möglichkeiten für dich und dein Tier gibt?

 

Jenseits des Spiegelgesetzes – Meine Tipps für dich

  1. Sieh dein Tier jeden Tag mit neuen Augen und beginne eure Beziehung immer wieder „frisch“ = sei präsent mit deinem Tier und öffne dich dafür, dass es sich ebenso wie du weiterentwickelt. Dann beginnst du, es so zu sehen, wie es ist, statt wie du denkst, dass es ist
    Mach dir bewusst, dass dein Tier durchaus in der Lage ist, einen eigenen Willen zu haben und selbst zu wählen, wie viel es von deiner Stimmung wahrnimmt und aufnimmt
  2. Falls du das Gefühl hast, dass dein Tier es sich zur Aufgabe gemacht hat, deine Stimmung aufzufangen und sehr viel von dir mitzutragen, entlasse es aus seinem „Job“
  3. Beginne mit deinem eigenen Wohlbefinden, indem du dich fragst, was sich ändern muss, damit es dir besser geht und dein Tier nicht in die Situation involviert ist. Triff eine Wahl, wirklich bewusst zu sein mit dem, was bei euch gerade vor sich geht und die volle Verantwortung für dein Glück zu tragen. Dann bist du ein gutes Vorbild und dein Tier kann sich selbst auch besser entspannen
  4. Lasse deine Erwartungen los, wie dein Tier auf dich reagiert oder reagieren soll
  5. Lerne, mit deinem Tier zu kommunizieren und die Sprache deiner Ausstrahlung bewusst zu nutzen, um ihm dabei zu helfen, sich zu entspannen, z.B. mit meinem Onlinekurs Auf einer Wellenlänge mit deinem Tier

 

Ab dem 15.3. kannst du selbst gemeinsam mit mir in einer kleinen Gruppe online die Tierkommunikation innerhalb von 3 Monaten kennenlernen und erste Schritte gehen! Finde deine Talente heraus und hebe die Beziehung zu deinem Tier auf ein neues Level! Sichere dir jetzt deinen Platz!

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[/vc_column_text][vc_column_text]Du kannst diesen Podcast abonnieren, um keine Folge mehr zu verpassen. In der nächsten Folge geht es darum, wie du Problemen mit deinem Tier auch etwas Gutes abgewinnen kannst und in der Folge darauf, welche Aufgabe dein Tier an deiner Seite hat.

Wenn du weitere Tierhalter kennst, für die diese Inhalte interessant sind, würde ich mich sehr freuen, wenn du diese Seite mit ihnen teilst![/vc_column_text][divider][divider][/vc_column][/vc_row]