Tiere verstehen – aber wie?

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Lerne telepathische Tierkommunikation lernen!

Wie kann man Kontakt zu einem anderen Lebewesen aufbauen, welches die menschliche Sprache nicht beherrscht? Wie kann ich meinem Tier vermitteln, welche Wünsche ich ihm gegenüber habe, etwa, dass meine Katze nicht an der Tapete kratzt oder mein Hund kommt, wenn ich ihn rufe? Wie kann ich mein eigenes Haustier und seine Wünsche besser verstehen? Und wie gehe ich damit um, wenn das Tier oder ich selbst gewisse Ängste haben und das unseren Alltag beeinträchtigt? All diesen Fragen möchte ich mich in der kommenden Zeit hier auf dem Blog intensiv widmen. Damit du alles von Anfang an verstehst, möchte ich mit einigen grundlegenden Artikeln beginnen.

Innerhalb meines Coachings für Mensch und Tier nimmt die telepathische oder auch intuitive, nonverbale Tierkommunikation einen wichtigen Bestandteil ein, weshalb ich im Folgenden, wenn ich über Tierkommunikation schreibe, vor allem diese Art der Verständigung zwischen Mensch und Tier meine. Neben der Möglichkeit der telepathischen Kontaktaufnahme gibt es noch Methoden, die sich auf das Lesen und Imitieren von Körpersprache und Verhalten unserer tierischen Begleiter konzentrieren, z.B. Horsemanship oder Hundetraining.

Wenn du noch nicht weißt, wer ich bin und wie ich selbst zur Tierkommunikation kam, kannst du in diesem Artikel mehr dazu erfahren.

Haustier Hund TierkommunikationWas ist telepathische Tierkommunikation?

Telepathie bedeutet „Fühlen aus der Ferne“ – man könnte es auch als ein Gespräch von Herz zu Herz bezeichnen. Wenn man sich tief in ein anderes Lebewesen hineinversetzt, kann dies bedeuten, sich ganz für dessen Welt zu öffnen und sie sogar für einen Augenblick aus seinen Augen zu sehen. Jedes Mal, wenn ich mich mit einem Tier verbinde, muss ich für diese Zeit mein eigenes „Ich“ – die „Brille“, durch die ich selbst die Welt betrachte – hinten anstellen. Ich gebe dann dem Tier den Raum, sich selbst so darzustellen und zu zeigen, wie es ist – mit all seinen Ängsten, Wünschen, Hoffnungen und Empfindungen.

Telepathie ist außerdem die natürliche Art der Verständigung zwischen Lebewesen. Tiere tun es untereinander und auch Menschen werden mit dieser Gabe geboren – für Naturvölker wie die Aborigines ist Telepathie etwas Selbstverständliches. Auch, wenn wir diese Fähigkeiten im Laufe unseres Lebens scheinbar oftmals wieder verlernen, weil sie in unserer Gesellschaft nicht gezielt trainiert und gefördert werden, ist es möglich, sie sich wieder anzueignen. Hier ein paar Beispiele für Bereiche, in denen wir oder Tiere unbewusst oder bewusst intuitive Kommunikation anwenden (Lies dazu gern auch meinen Artikel 5 Zeichen, dass du intuitiv mit deinem Tier kommunizierst) :

  • Kennst du es, dass du an jemanden denkst und die Person meldet sich kurz darauf? Vielleicht hast du auch einen Freund oder ein Familienmitglied, bei dem ein Blick in die Augen genügt und ihr wisst bereits, was der andere denkt.
  • Mütter wissen in der Regel intuitiv ganz gut, was ihr Baby gerade braucht, auch wenn es noch nicht sprechen kann. Unbewusst wird hier auf natürliche Art und Weise kommuniziert.
  • Hast du es auch schon einmal erlebt, dass du dich neben einen Menschen setzt und sich deine Stimmung plötzlich ändert, ohne dass ihr miteinander gesprochen habt? Du hast dann wahrscheinlich unbewusst seine Energien mitbekommen und übernommen, ob diese nun für dich positiv oder negativ sind.
  • Kleine Kinder (bis zu einem Alter von ca. 7 Jahren) bedienen sich meist wie selbstverständlich dieser Art der Verständnigung, bevor es ihnen durch Erziehung „abtrainiert“ wird. Sie sehen Dinge, die die Erwachsenen meist nicht mehr wahrnehmen und reden ganz selbstverständlich mit Tieren – ihren Freunden.
  • Tiere haben eine sehr viel feinere Wahrnehmung als wir, weil dies für sie überlebensnotwenig ist. Sie können schon sehr viel früher spüren, wenn ein Unwetter oder eine Katastrophe naht, reagieren darauf nervös oder fliehen.

Viele Menschen haben eine innige Beziehung zu ihren tierischen Begleitern. Unsere Haustiere sind immer da und erleben alles mit, was und widerfährt. Wir haben das Gefühl, dass sie in schweren Zeiten für uns da sind und uns auch ein Stück weit trösten, wenn es uns schlecht geht. Einfach durch ihre Anwesenheit und ihre Präsenz, die bedingungslose Liebe und teilweise auch Gelassenheit, die sie ausstrahlen können. Mein Kater Loki kommt beispielsweise besonders oft dann auf meinen Schoß, wenn ich gestresst bin und lehnt seinen Kopf an mein Herz, bis ich mich wieder „positiv aufgeladen“ fühle. Vor allem in Momenten, in denen wir selbst zur Ruhe kommen und unsere Tiere wirklich wahrnehmen, können wir diese Verbindung spüren. So als wäre da eine unsichtbare Leitung, von Herz zu Herz. Und genau das ist Telepathie: Der Austausch von Gedanken und Empathie füreinander.

Das Tolle daran ist: Nonverbale, intuitive Verständigung ist auch dann möglich, wenn sich Menschen und Tiere nicht so nahe stehen und trotzdem kommunizieren wollen. Etwa dann, wenn ich mich für einen anderen Menschen in sein Tier hineinversetze und vermittle. Meist wird durch den Kontakt, den ich dabei herstelle, das Tier nach kurzer Zeit (vor allem, wenn wir mehrere Gespräche haben) aber ohnehin wie eine Art Freund für mich, denn ich lerne es ja intensiv kennen. Übrigens lässt sich diese Art der Kommunikation nicht nur mit Fellnasen und „geläufigeren“ Haustieren durchen, sondern durchaus auch mit Reptilien, Vögeln, Fischen usw.

Tierkommunikation HundWas geschieht bei der telepathischen Kommunikation?

Die telepathische Verbindung eines Lebewesen mit einem anderen geschieht über die Wahrnehmung des ihn umgebenden elektromagnetischen Feldes (unter anderem erforscht durch den britischen Biologen Rupert Sheldrake). Jedes Wesen, jede Pflanze und jeder Gegenstand hat eine eigene Schwingung, ein eigenes Energiefeld in sich und um sich herum. Telepathie bedeutet, dass man sich in dieses Feld hineinfühlt und die dort enthaltenen Informationen übernimmt, als würde man sie aus einem Buch „auslesen“. So, als ob du die Wohnung eines neuen Freundes betrittst und anhand der Einrichtung, den Bildern an der Wand, den Büchern im Regal usw. bereits auf seine Persönlichkeit, seine Vorlieben usw. schließen kannst.

Wenn ich mich mit einem Tier verbinde, erhalte ich ein Gefühl, ein gedankliches Bild oder ein Wort (auch bestimmte Gerüche in der Nase oder Geräusche im Ohr sind möglich). Tauche ich noch stärker in diese Empfindungen ein und „schwinge“ mich sozusagen auf die Energie des Tieres ein, kommt es nach etwas Training zu zusammenhängenden Wörtern und Sätzen. Denn die energetischen Informationen werden durch unser Gehirn in menschliche Sprache umgesetzt. Das bedeutet, dass der Inhalt immer derselbe ist, er aber von verschiedenen Personen unterschiedlich übersetzt und gedeutet werden kann. Je nachdem, was dieser Mensch schon an Wissen in sich trägt und wie er geprägt ist, auf welche Weise sein Gehirn also Informationen verarbeitet. Das kann man sich so vorstellen wie zwei Übersetzer desselben fremdsprachlichen Texts, die in der deutschen Fassung unterschiedliche Sätze und Wörter verwenden. Wenn ein Tierkommunikator übersetzt, bedeutet das also nicht, dass Tiere auf dieselbe Weise wie ein Mensch denken und fühlen, sondern dass wir die Informationen in ihrem Feld für Menschen verständlich machen. Die erworbenen Gedanken können entweder mündlich oder schriftlich für den Tierhalter festgehalten werden.

Es ist möglich, sich auf diese Weise mit jedem Wesen auf der Welt zu verbinden, auch wenn es nicht direkt anwesend ist. Dies geschieht dann, wenn man eine „Leitung“ hin zu seinem Feld legt. Wenn du unterwegs beispielsweise mit geschlossenen Augen an deinen tierischen Begleiter denkst, der zu Hause auf dich wartet, kann es sich unter Umständen für dich genauso anfühlen als würde er neben dir sitzen. Und die Tiere merken das ebenso: Rupert Sheldrake hat in seinen Forschungen Experimente mit Hunden gemacht, die zu Hause auf ihr Herrchen gewartet haben. In dem Moment, in dem sich der Mensch auf den Heimweg gemacht hat, sind einige Hunde bereits zur Tür gegangen, um ihren Freund zu begrüßen, wenn er wieder zurück ist. Ich habe bereits mit Haustieren in ganz anderen Ländern Kontakt aufgenommen, sogar bis nach Japan. Und das, ohne selbst Japanisch zu reden.

Meine Arbeit sieht so aus, dass ich entweder am Telefon gleichzeitig mit Mensch und Tier rede und für beide „dolmetsche“ und vermittle oder dass ich ganze, mehrseitige Botschaften wie ein Interview mit dem Tier niederschreibe. Bei der schriftlichen Variante stelle ich alleine die zuvor mit dir abgestimmten Fragen und bekomme meist längere Antworten. Eigene Wahrnehmungen und Einschätzungen schreibe ich dazu, mache sie aber optisch als meine persönlichen Gedanken kenntlich.

Tierkommunikation KatzeWie tiefgreifend ist so eine Kommunikation?

Es ist möglich, auf verschiedenen Ebenen telepathisch mit dem Tier zu kommunizieren: Der körperlichen (z.B. wo hat das Tier Schmerzen, was braucht es für Futter, was sagt es zu seiner Wohnsituation), der emotionalen (z.B. Bindung des Tiers zum Menschen, Empfindungen) und der mentalen Ebene (z.B. Gedanken des Tiers, seinen Umgang mit Erlebnissen aus der Vergangenheit). Aber auch auf einem Niveau außerhalb des normalen Tagesbewusstseins: Mit seinem Unterbewusstsein (z.B. über traumatische Erlebnisse) oder mit seiner Seele (z.B. über seinen Lebenssinn, seine Lebensaufgabe). Die Kommunikation mit den unbewussteren Bereichen lässt sich mit der Situation vergleichen, wenn wir als Menschen meditieren und bei diesem Erlebnis zu Einsichten kommen, die sonst irgendwo tief in uns schlummern – symbolisch verschlüsselte Hinweise auf unsere Ängste, aber auch auf unseren Lebensweg, unsere Lebensaufgabe oder unsere Lebensexistenz. Dies können etwa Gedanken sein wie „Das sollte ich tun“ oder „Davor habe ich Angst“.

Allgemein gesagt kann so eine Konversation erst einmal mit der alltäglichen Frage beginnen, womit das Tier gerne spielt, aber unter Umständen dann viel tiefgründiger werden und dem Menschen sehr weitreichende Erkenntnisse über sein eigenes Leben offenbaren. Ganz oft habe ich es nämlich erlebt, dass die Tiere ihrem menschlichen Seelenfreund etwas mit auf dem Weg geben, um ihn zu unterstützen. Überhaupt ist es so, dass unsere Begleiter uns gerne in bestimmten Bereichen unseres Lebens behilflich sind. Da sie eng mit uns zusammenleben, kommt es häufig vor, dass Haustiere sich an unsere Energien anpassen und sich das in ihrem Verhalten äußert (mehr dazu in meinem Artikel „Wie lassen sich Probleme zwischen Mensch und Tier lösen?„). Das kannst du auch im Alltag beobachten: Ein ängstliches Pferd ist sehr viel ruhiger, wenn es von einem selbstsicheren bzw. Sicherheit ausstrahlenden Menschen geritten wird als von jemandem, der selbst Angst hat oder noch ein Anfänger ist. Manchmal kommt es vor, dass Tiere in Gesprächen Sätze äußern, die wirken, als hätte sie ihr Mensch von sich gegeben – eben weil sie gewisse Energien mittragen. Mein Klient fragt mich in diesen Fällen manchmal verblüfft, ob ich nicht viel mehr mit seiner Seele kommuniziert hätte, anstatt mit dem Tier zu reden oder ob ich irgendwo bei ihm zu Hause eine Kamera installiert hätte (Keine Angst, das habe ich natürlich nicht. Und Tiere verraten mir auch nicht alles über ihren Menschen, sondern nur das, was gerade wichtig für die Situation ist. Außerdem vergesse ich die übermittelten Botschaften meist sehr schnell wieder, da sie ja nicht für mich bestimmt sind.) Deshalb ist es aus meiner Sicht auch kaum möglich, das Tier komplett losgelöst von seinem Menschen zu betrachten und nur an seinem Verhalten etwas ändern zu wollen. Beide beeinflussen sich gegenseitig.

Wann ist eine intuitive Tierkommunikation hilfreich und wo liegen ihre Grenzen? Mehr dazu erfährst du im 2. Teil dieses Artikels. Oder möchtest du gern direkt wissen, wie du dich noch mehr für die Welt deines Tiers öffnen kannst?

Viel Spaß beim Lesen! Wenn du danach noch Fragen hast, kannst du mich gerne kontaktieren!

Seelenfreunde1Tiere verstehen – aber wie?

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