[vc_row][vc_column width=“1/1″][heading]Hilf deinem Tier, Emotionen auszuleben und gelassen zu sein[/heading][vc_column_text]Unsere Tiere sind ja irgendwie immer für uns da. Selbst, wenn wir mal Probleme mit ihnen haben: In emotional schwierigen Situationen geben sie uns Halt und spenden gerne Trost.

Doch was kannst du umgekehrt tun, um deine Katze, deinen Hund oder dein Pferd zu begleiten, wenn es ihm einmal nicht gut geht oder es sich anders als gewöhnlich verhält?

Die Ursache hinter auffälligem Verhalten und manchen chronischen Krankheiten sind oftmals Emotionen, die dein Tier nicht richtig verarbeiten konnte und die unter Umständen noch in seinem Körper „feststecken“. Wenn du dein Tier begleiten möchtest, geht es also darum, seine Emotionen zunächst einmal zu verstehen und ihm dann zu helfen, sie auszuleben oder zu verarbeiten. Wie das geht, erfährst du in dieser Episode.

 

Die heutige Episode baut auf Episode 8 – liebevoll die Führung übernehmen auf, da die Begleitung in emotionalen Themen ein Unterprunkt der liebevollen Führung ist. Ich empfehle dir also, Episode 8 zuerst anzuhören.[/vc_column_text][vc_column_text]Abonniere den Kanal bei itunes, um nichts mehr zu verpassen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“3/4″][divider][vc_column_text]

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[divider][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Dies ist die gekürzte Version. Für den ganzen Text mit allen Beispielen höre dir einfach die Podcast Folge an.

Emotionen bei Tieren

  • Emotionen sind die Sprache des Körpers, um schnell auf äußere Reize reagieren zu können: Droht Gefahr oder gibt es Grund zur Freude? Soll der Körper sich auf etwas zu bewegen, sich verstecken oder in den Angriffsmodus gehen?
  • Die Grundemotionen sind bei dir und deinem Tier gleich, nur euer Verhalten, bzw. eure Reaktion darauf unterscheidet sich oft. Du pinkelst vermutlich nicht in die Wohnung, oder? ;-)
  • Emotionen sind fließend, sie wollen ausgelebt Das geht aber nicht immer, wenn z.B. dein Tier daran gehindert wurde
  • „,Brave‘ Hunde toben nicht“ oder ein Ereignis war so einschneidend, dass dein Tier es nicht verstanden hat und gesund durchleben konnte
  • Emotionale Zustände bei Menschen und Tieren können sich also sehr häufig ändern und es ist normal, an einem Tag in ganz unterschiedlichen Zuständen zu sein. Ungesund wird es nur, wenn eine Emotion verdrängt wird
  • Emotionen können sich im Körper stauen und dann zu chronischen Krankheiten oder Zwangverhalten wie Fell ablecken oder Aggressionen führen
  • Du kannst dein Tier dabei begleiten, einen Kanal für seine Emotionen zu finden und somit die Krankheit oder das Verhalten nach und nach loslassen

 

Wie emotionaler Stress bei deinem Tier entstehen kann

  • Stress ist an sich nichts Schlimmes, sondern zeigt nur, dass dein Tier von vielen Reizen umgeben ist, die es erst einmal einordnen muss  (ungewohnte Geräusche, neue Umgebung, das erste Mal im Pferdehänger, der erste Freigang als Katze oder das erste Mal alleine bleiben)
  • Stress mobilisiert: das Gehirn ist fokussiert und wach, der Körper angespannt und in Alarmbereitschaft, die Atmung flacher
  • Das Gehirn sendet blitzartig Emotionen wie Angst, und stößt Adrenalin aus, wenn es Gefahr wittert: Erstarren, Flucht oder Angriff
  • Das müssen nicht immer auch wirklich schlimme Situationen sein, aber von deinem Tier werden sie als schlimm erachtet, z.B. raschelnde Plastiktüte
  • Problem: Wenn dein Tier nach dieser Erfahrung nicht wieder in die Entspannung kommt und sie verarbeiten kann, z.B. bei zu vielen Reizen. Dann bleiben Stresshormone im Körper und ein Ereignis wird dauerhaft als gefährlich abgespeichert
  • Trigger-Situationen: Etwas ist so ähnlich wie damals und löst ähnliche emotionale Reaktionen aus, z.B. generell Angst vor Männern oder dunkel gekleideten Menschen. à Verstehe die Ursprungssituation und hilf deinem Tier, neue Erfahrungen zu sammeln, indem du ihm zeigst, dass es bei dir sicher ist

 

So findest du die Ursache hinter dem Gemütszustand deines Tiers

  • Beobachte dein Tier: In welchen Situationen verhält es sich anders als sonst? Achte auf kleine Details: Seid ihr da alleine oder sind andere Menschen/Tiere dabei? Sind es Geräusche, Bewegungen oder Gerüche, die etwas in deinem Tier auslösen? Seit wann verhält sich dein Tier so?
  • Wenn du den Eindruck hast, dass die Ursache in der Vergangenheit liegen könnte, stelle Nachforschungen an: Wo kommt dein Tier her? Wo wurde es geboren? Waren seine Eltern gesund, hatte es ein liebevolles Zuhause? Wann und wie wurde es von seiner Mutter getrennt?
  • Versuche, dich in dein Tier und seine Situation hineinzuversetzen. Ich selbst mache das am liebsten mit Tierkommunikation und systemischen Aufstellungen

 

So begleitest du dein Tier auf emotionaler Ebene

  1. Mitgefühl
  • Begleiten bedeutet: Nicht ins Mitleid verfallen, aber in der Lage sein, alles mitfühlen zu können. Bist du bereit, alle Emotionen deines Tiers zu spüren und anzuerkennen und ihm ggf. zu helfen, da wieder rauszukommen?
  • Verbinde dich immer mal wieder mit deinem Tier und spüre hin, welche Emotionen du wahrnimmst (z.B. mit dem Leitfaden für eure erfolgreiche Kommunikation)
  1. Emotionen ausleiten helfen
  • Emotionen aus dem Körper leiten, z.B. durch Massagen, Körperarbeit, Homöopathie, Energiearbeit, auspowern, Kratzbrett
  1. Neue positive Referenzerfahrungen sammeln
  • Störfaktoren wenn es geht eliminieren
  • Geh mit positivem Beispiel vor, indem du deinem Tier Sicherheit ausstrahlst
  • Erkläre ihm immer mal wieder die Situation, z.B. mit inneren Bildern
  1. Geduld, kleine Schritte
  • Traue deinem Tier zu, dass es sich weiterentwickelt, erkenne sein Potential
  • Lass dich nicht durch scheinbare Rückschritte erschrecken. Es ist normal, dass Emotionen in Wellen kommen und manchmal alte Themen noch einmal wiederkommen. Oder dass dein Tier bei dir erst so richtig alles rauslässt, was es sich beim Vorbesitzer nicht getraut hat
  • Kleine Fortschritte anerkennen
  1. Humor
  • Manche Tierhalter gehen es mit Leichtigkeit und Humor an: Suche spielerisch nach Möglichkeiten, mit den Ängsten deines Tiers umzugehen
  • Du kannst den Emotionen sogar Namen geben

 

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